400. Musiktipp

ERNEUT HABE ICH mir (gerne) die Mühe gemacht, aus den letzten 100 Musiktipps die 10 besten zu bestimmen. Auch beim vierten Musiktipp-Best-Of-Jubiläum war es wieder verdammt schwer, die Auswahl der 10 Besten zu bestimmen – immerhin gebe ich ja nur gute Lieder als Musiktipps, also kann ich keine schlechten aussortieren…
Anders als beim 100ten Musiktipp, beim 200ten, 300ten oder diesmal, den 400ten wird es beim 500ten dann auch ein Best Of der Best Ofs geben, wie das genau ausschauen wird überlege ich mir noch, sind ja noch fast zwei Jahre Zeit bis dorthin.

ATB – Trinity: Wunderschönes Klavierlied.
Blank & Jones – Lazy Life (Late Night Version) (with Jason Caesar): Die Fußspitzen wippen mal wieder bei Blank and Jones.
DJ Shah – Who Will Find Me (acoustic): Whooooo will find me… Lied zum mitsingen mit geschlossenen Augen.
Paco Fernandez – Pez Volador: Auch ein Mitsinglied, für Cocktailtrinken im Liegestuhl.
Paul Paz – Mulata: Wieder ein Mitsing- und Mittwipplied.
Peter Liu – City Of Dreams (New Beginning): Einfach tolles Ambientlied.
Sabres Of Paradise Smokebelch II (Beatless Mix): Ein Chilloutklassiker, der bei vielen Compilations dabei ist – zu Recht.
Schiller – La Mer: Schiller auf Höchstniveau.
Twentyeight – The Time Of Responses: Eingängige, nachdenkliche Melodie.
Vangelis – Rachel’s Song: Wie lange hat es bei mir gedauert, zum ersten Mal von diesem tollen Lied zu hören…

Das beste Nicht- Chillout Lied:
Arty and Mat Zo – Rebound: Das Ergebnis, wenn zwei Trancegrößen zusammenstoßen, einfach toll.

Und hier ist er, der 400te Musiktipp: Spooky – Shelter (Slow Phase)

Projekt 52 – Dritter Teil

DRITTER TEIL der gesammelten Themen zu »Projekt 52«, wo jede Woche ein Buch zu einem Thema gefunden werden muss. Oder eher soll.

Woche 11: Die beste und die schlechteste Buchverfilmung

Die beste: Es gibt wenige Filme, die besser als das Buch sind. Bei J.R.R. Tolkien – Herr der Ringe ist das aber gelungen, das Buch wirkt zusammengestückelt und langgezogen, die Filmreihe ist ein Meisterwerk.
Toll war auch die Verfilmung von H.G. Wells – Die Zeitmaschine.
Die schlechteste: Da wird es schwierig, die meisten Verfilmungen reichen nicht an das Buch heran, daher bleiben nicht viele negative Beispiele hängen, weil sie im Meer der schlechten Verfilmungen untergehen…
Hervorheben möchte ich jedoch diverse Frank Herbert – Der Wüstenplanet Verfilmungen, die entweder extrem kurz waren und daher fast keinen Inhalt hatten, oder so vollgestopft (David Lynch), dass es eine Aneinanderreihung kurzer Szenen war, um die Schlüsselszenen hineinzupacken, wodurch der Film ohne das Buch gelesen zu haben unverständlich wird. Vielleicht ist es aber einfach so, dass dieses Buch (bzw. die Reihe) unverfilmbar ist. Auf jeden Fall bräuchte es mehr als einen Film um halbwegs die wichtigsten Handlungsbögen zu enthalten.
Die Douglas Adams – Per Anhalter durch die Galaxis Verfilmung finde ich auch sehr schlecht. Bei der Schaufelbaggerszene am Anfang: Beim Originalwitz soll sich der Vorarbeiter statt ihm vor die Walze legen, worauf dieser so verwirrt wird dass er es macht; Filmwitz: Da wird ein plattes »Bier für alle« rausgeworfen, damit die Arbeiter ne Pause machen – So wird nur ein dummer zwanghaft lustiger Film daraus. Oder die Szene, wo irgendwelche Fliegenklatschen in die Höhe schnellen für billigen Slapstick, die im Buch nicht existiert: Ist auch einfach nur Schwachsinnig und unlustig, und meilenweit vom Humor des Buches entfernt.

Woche 12: Ein Buch mit einem Tier im Titel

Habe anfangs natürlich gleich wieder an verschiedene Hohlbein- Bücher gedacht, aber dann ein anderes gefunden: H.G. Wells – Das Tal der Spinnen, eine tolle Kurzgeschichtensammlung.

Woche 13: Monster

H.P. Lovecraft – Lovecraft Lesebuch
Wenn man alles von ihm lesen möchte, ist es nicht zu empfehlen, stellt eher eine Art Best Of dar. Aber im Cthulhumythos kommen monströse Monster vor.

Woche 14: Das Fahrrad in der Weltliteratur

In welchem Buch kommt ein Fahrrad als mehr als eine Nebenerwähnung vor? Habe ne Zeitlang darüber nachdenken müssen bis mir Stephen King – Es eingefallen ist. Die Spielkarte in den Speichen des Fahrrads mit dem der eine Bub (keine Ahnung wie die geheißen haben) die Straße hinunterfährt bleibt in Erinnerung.

Woche 15: Das Buch in Griffweite

Das Buch, welches ich gerade lese: H.P. Lovecraft – Azathoth. Darin enthalten sind Kurzgeschichten von ihm und anderen Autoren – manchmal frage ich mich wieviel er überhaupt dazu beigesteuert hat, das Niveau der bisher gelesenen Geschichten ist nicht sehr hoch.

Wieder arbeiten gehen für jayjay – Oder so.

ZWAR HABE ICH ohnehin schon keine Zeit, obwohl ich nicht wirklich was mache (ich muss wohl meine Freizeitaktivitäten herunterschrauben), aber immer nur Geld ausgeben ohne dass was nachkommt geht halt auf Dauer nicht (und eine Geldquelle von mir ist versiegt). Außerdem brauche ich ja eine Ausrede, warum es bei mir mit dem Studium nicht so wirklich weitergeht. Jetzt kann ich sagen: Ich gehe ja nebenbei arbeiten. Gut, sagen habe ich das auch schon vorher können, aber jetzt stimmt es.

Es ist aber nichts besonders zeitaufwendiges, eigentlich kann es sogar sein, dass ich wochenlang gar nichts mache. Dafür dann wenn es etwas zu tun gibt kann es prinzipiell Vollzeit sein. Ich bin so ne Art Aushilfsmann wenn ich gebraucht werde. Trifft sich gut, dauernd arbeiten ist ja eh nichts für mich. 😉
Dumm ist nur, dass es zu einer Zeit kommt, wo ich demnächst ohnehin weniger Zeit haben werde (kann noch nicht darüber schreiben wegen noch nicht gelegten Ei und so). Aber immerhin entfällt das Zahlen der Selbstversicherungsgebühr für mich für die Krankenkasse. Da ich ja schon länger studiere habe ich das ja schon zahlen dürfen (wenn auch vergünstigt), soll heißen: Eine Ausgabe pro Monat weniger, dafür bekomme ich Geld. Ist ja gar nichtmal so schlecht.
Jetzt muss nur noch die Uni abgeschlossen werden.

Stromschläge

SEIT DIENSTAG VORIGER Woche (schon geschrieben) habe ich einen mal mehr, mal weniger steifen Hals. Montags bin ich zum Arzt gegangen.
Das Röngten habe ich mit Hilfe einer Googlesuche dann doch als schlimmer betrachtet als es wirklich ist – die Dinge, die beschrieben waren ergeben sich eigentlich aus der Streckhaltung beim Röngten.

Jedenfalls habe ich neben einer Salbe und Tabletten zur Muskelentspannung auch physikalische Therapie erhalten, heißt: Stromdurchflutung meines Halses und Ultraschall oder Ultraviolette Bestrahlung (jedenfalls is das Ding, das mir herumgekreist wird sehr warm).
Außerdem habe ich irgendwelche seltsame »Quaddeln« gespritzt bekommen, die durch Drücken die Muskel entspannen sollen. Jedenfalls konnte ich meinen Kopf daraufhin gar nicht bewegen, und die Schmerzen waren größer. Mal sehen, ob ich das weiter mit mir machen lasse weil das erst langfristig hilft oder es bei mir einfach kontraproduktiv ist.
Leider fällt bei mir dadurch leider einiges an Kampfkunsttraining flach, vor allem die neu zu erlernende Fächerform leidet darunter. Nächste Woche kann ich wieder nicht hin…

Comicrezensionen – Green Manor, Sein Leben seine Milliarden, FVZA, 80 Jahre Micky Maus

WEITER GEHTS MIT Comicrezensionen. Auch diesmal wieder ein bunter Mix an Genres. Wie immer: Preis ist ein ungefährer Richtpreis, hängt mich nicht daran fest.

Green Manor [ZACK Edition]

Farbe, 47 Seiten/Band, 11 Euro/Band, 3 Bände, Softcover
Kurz gesagt sind es Detektiv- Komödien- Kurzgeschichten im viktorianischem England im Sherlock Holmes Stil, mit witzigen Auflösungen, die Farbgebung entsprechend mit grün und blau vorherrschend. Rundherum ist ne kleine Rahmenhandlung gewebt die sich über die drei Bände erstreckt. Die Zeichnungen schauen wunderschön aus und geben dadurch gut das Flair dieser Zeit wider.
Leider habe ich den ersten Band nur im Mini- Format, also die Gratiscomictag- Ausgabe. Der erste Band ist nämlich vergriffen und wird nicht mehr nachgedruckt… gäbe es eine Neuausgabe irgendwann in Hardcover oder noch besser als Gesamtausgeba in einem Band, würde ich es nochmals kaufen.

Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden [Ehapa]

Farbe, 495 Seiten, 30 Euro, Einzelband, Hardcover
Don Rosa hat die Biographie Onkel Dagoberts geschrieben, hier sind alle Geschichten zusammengesammelt (die meisten kannte ich aus den 90ern, als die Geschichten in Micky Maus Bänden gedruckt wurden). Vor den Geschichten gibts immer die Entstehungsgeschichte der Geschichten und Hintergründe dazu.
Nicht nur, dass die Bilder sehr detailliert sind (leider ist das Format des Bandes relativ klein dafür), sind auch viele wahre Begebenheiten und Orte eingewoben. Durch Don Rosa habe ich als Kind einiges an Allgemeinbildung erhalten.

FVZA [Splitter]

Farbe, 173 Seiten, 23 Euro, Einzelband, Hardcover
FVZA steht für Federal Vampire and Zombie Agency, die gebildet wurde um Vampire und Zombies auszurotten. Der Zeichenstil ist ziemlich fotorealistisch und düster gehalten, schaut gut aus. Leider stehen in der Geschichte die Vampire im Vordergrund und die Zombies werden schnell abgehandelt – für mich als Zombiefan ne kleine Enttäuschung. Außerdem ist die Geschichte etwas zu kurz gehalten, so 20-50 Seiten mehr hätten nicht geschadet. Aber das was geliefert wird ist gut.

80 Jahre Micky Maus [Ehapa]

Farbe, 112 Seiten, 16 Euro, Einzelband, Hardcover
Den Originalpreis finde ich persönlich recht hoch (Ich habe es als Mängelexemplar bekommen), liegt an mir dass ich Disneycomics weniger Wert zuspreche, vielleicht weil das Micky Maus Magazin billiger ist, vielleicht weil der Zeichenstil einfacher ist. Das Album beinhaltet aus 80 Jahren einen kleinen Querschnitt der Micky- Geschichten, die jüngste ist aber etwas seltsam. Durch die älteste Geschichte habe ich noch einen tollen Zeichner entdeckt: Floyd Gottfredson. Von dem habe ich dann auch eine englische Gesamtausgabe angefangen, und auf deutsch kommt im August ein Zusammenstellungsband heraus, den ich mir schon vorgemerkt habe.

Hocherhobenen Hauptes

DIENSTAG FRÜH, UNGEFÄHR 8 Uhr morgens. Ich wache auf und kann meinen Kopf kaum bewegen. Das aufstehen ist dann ganz schwierig, beim ersten Anlauf geht es gar nicht. Selbst den Kopf hin- und herrollen ist eine Herausforderung. Irgendwie, nach einiger Zeit, lustigen Verrenkungen und großer Schmerzen bin ich dann in eine sitzende Haltung gekommen, von der aus ich dann wiederum schwierig aufstehen konnte.

Ich habe schon des öfteren einen steifen Hals gehabt, aber noch nie in dieser Form. Normalerweise kann ich in eine Richtung den Kopf drehen, nur in die andere nicht. Aber den Kopf gar nicht bewegen zu können ist mir neu.
Gestern ist es dann schon etwas besser gegangen, heute hat sich noch nicht viel verbessert zu gestern. Gerade in der Früh, nach dem Liegen in der Nacht ist es besonders schlimm. Umso mehr Bewegung, umso besser. Ein normaler steifer Hals wäre jetzt, am dritten Tag, schon fast wieder in Ordnung. Da es diesmal extremer ist wirds wohl auch noch länger dauern.

Das schlimmste ist, dass ich normalerweise beim Schlafen am Bauch liege, in anderen Positionen kann ich nicht wirklich schlafen. Das Liegen am Rücken wie eine Mumie geht für mich gar nicht, entsprechend müde bin ich daher auch. Glücklicherweise kann ich mittlerweile eine Zeitlang seitlich liegen, wenn die Drehung auch sehr schmerzhaft ist.

397ter Musiktipp

Ende Februar ist es soweit, dann kommt der 400te Musiktipp – lange habe ich nicht mehr Zeit für die heurige Top Ten, aber hier mal der dieswöchentliche Musiktipp:
OceanLab – Satellite (Relaxing Mix)

Bauen der Wörteruhr VII

ES IST SOWEIT: Version 1.0 ist fertig! Es gäbe noch einige Dinge zu verbessern bzw. zu erweitern, aber für ne 1.0 reicht es erstmal, ich habe es aber vor noch weiterzuentwickeln, nur wird es jetzt mal ne Pause geben.

In ihrer natürlichen Umgebung
Schön zu sehen, dass im Worst Case (mit voller Sonneneinstrahlung), der Text gerade noch lesbar ist. Und wie die Frontplatte spiegelt wenn die Schutzfolie herunten ist!

Der Code steht soweit, die Ungenauigkeit war pro Stunde 2-3 Sekunden Vorlauf, jetzt sind es nichtmal 6 Sekunden Rücklauf pro Tag – bei einer Uhr, die die Uhrzeit ohnehin nur +- 2 Minuten genau anzeigt nicht so ein großes Problem, also belasse ich es dabei, gäbe ja noch den Funkempfänger, der mir das genaue Signal liefern sollte.
Sollte.
Der Empfänger für das Funkuhrsignal ist aus einem alten Radio ausgebaut, und bei mir gibts Empfangsprobleme. Mal tut sich stundenlang nichts, dann funktioniert es mal, die Zeit wird richtig gestellt – und: Sie bleibt stehen, läuft nicht mehr weiter; aus unbekanntem Grund. Kann auch vorkommen, dass irgendwas falsches rauskommt, und die Zeit falsch gestellt wird.

Das Korrigieren der ungenauen Uhr hat doch für einiges Kopfzerbrechen gesorgt, denn wenn man einfach 2 Sekunden pro Stunde abzieht, sind die Sekunden entweder auf einem negativen Wert oder auf 58 – wodurch gleich wieder ne neue Minute beginnt, und der Fehler über eine Minute zusätzlich beträgt. Dachte schon, das Ding wird immer ungenauer…

So schaut die fertige Seite aus, mit den Minuten-LEDs im Einsatz (die auf den Bildern und dem Video nicht funktionierende LED hatte nur einen Wackelkontakt):
Der seitliche Anblick
In Pose geworfen

Habe auch ein kleines Video gemacht, wo das einstellen der Uhr gezeigt wird: jayjay stellt die Uhr vor.

Was wäre für Version 1.1 zu machen?
Wenn es dunkel ist, ist das Leuchten der LEDs dann doch sehr hell, also wäre es zumindest gut, in der Nacht die Helligkeit zu reduzieren oder ganz auszuschalten. Dafür bräuchte ich ein digitales Potentiometer, um per Mikrocontroller einen Widerstandswert festzulegen. Noch besser wäre es in Kombination mit einem (schon vorhandenen) Helligkeitssensor, damit automatisch die Helligkeit geregelt werden kann.
Außerdem wäre es wirklich toll, wenn der Funkempfänger gescheit funktionieren würde.