Das Volk ist zu dumm

Ab 26. Oktober geht das DVB-T des ORF auf Sendung, ab Juni 07 gibts dann keinen Analogen Empfang mehr. Wäre ja eigentlich höchste Zeit, den Leuten die das nicht wissen zu sagen, dass sie Zusatzgeräte kaufen müssen.

Zitat der ORS (Für die Umstellung auf DVB verantwortliche Firma) laut Kurier vom Sonntag:

(…) soll die Öffentlichkeit erst nach der Nationalratswahl breit informiert werden. Vorher sei die “Aufmerksamkeit” zu sehr “beansprucht”.

Anm: Nationalratswahl ist am 1. Oktober.

Was sagt das aus? – Das Volk ist so dumm, dass es sich nicht über 2 voneinander unabhängigen Themen informieren kann. Klar, die Leute sind ja damit beschäftigt, Angst vor der Vogelgrippe (gibts schon Jahrzehnte) und der Dornfingerspinne (gibts auch schon Jahrzehnte, und ist absolut harmlos) zu haben, da kann man ihnen nicht zumuten, über Anderes nachzudenken.
Was mich nur aufregt, ist dass das kein Ausnahmefall ist wie über die Bevölkerung gedacht wird, Aussagen wie diese kommen viel zu häufig vor.

Webtops

Webtops sind Desktops im Internet. Sozusagen. Keine Ahnung wie man sie wirklich beschreibt, jedenfalls funktionieren sie so wie ein Desktop, man hat ein Hintergrundbild mit Links zu Applikationen, die mit Klick starten, und alles mögliche können, angefangen von einfachen Dingen wie Wetter anzeigen oder Todolisten bis hin zu Textverarbeitungsprogrammen. Kurz gesagt ne lustige Spielerei mit gutem Ansatz. Vielleicht wird in Zukunft der Computer beim hochfahren nur noch nen Browser booten, und man arbeitet nur noch im Internet.
Leider finde ich recht wenige Links, obwohl ich gerne Vergleiche ziehen würde, und ich bin mir sicher es gibt noch mehr Adressen, ich finde sie nur nicht. Daher die Beschränkung auf 3:

Goowy: Recht ansehlich, nur wird zu oft ein neues Fenster geöffnet, ich will schließlich in diesem Fenster bleiben, soll ja ein Desktop sein, keine Website. Nachteil: Flash.

30boxes: Obwohl das Hauptaugenmerk an dem sehr ansehlichen Kalender liegt, ist auch der Webtop sehr gut, wenn auch noch nicht 100% ausgereift, wird aber laufend verbessert.

YouOS: Der Vorreiter der Webtops glaube ich. Hier wird versucht, ein Betriebssystem zu ersetzen. Leider funktioniert das verschieben und die Größenänderung von Fenstern nicht (zumindest nicht in Opera), ansonsten sehr gut.

Fazit: Da diese Sparte noch recht jung ist und erst mit Web 2.0 gekommen ist, steckt es noch in den Kinderschuhen, ist aber schon verwendbar, zumindest im Personal Bereich und nur zu Testzwecken. Kritisches würde ich den Webtops noch nicht anvertrauen.

Luzider Träumer?

Schön langsam wirds zur dummen Angewohnheit, ein Fragezeichen hinter meinen Titeln zu setzen…aber egal, jetzt geht es um Klarträumer.
Kurzerklärung: Man merkt, dass man träumt, und kann den Traum auch selbst steuern.
Das habe ich heutzutage fast nicht mehr (ich träume jetzt auch nur mehr selten), früher habe ich öfter geträumt, und auch oft Klarträume. Ist natürlich witzig, wenn man weiß “he, jetzt träumst du grad wieder”, und dann alle Dinge tun und lassen kann, die man in Wirklichkeit nie tun würde/könnte (nein, jetzt folgen keine Details ;) ). Was auch interessant ist, ist, (dumme Satzstellung, ich weiß) dass wenn man weiß, dass man träumt, auch aufwachen kann wenn und wann man will. Bei mir war das so, dass ich im Traum einschlafen musste um wieder aufzuwachen. Da fällt mir ein wiederkehrender (jetzt nicht mehr) Alptraum ein, bei dem ich mich sogar irgendwohin stellen konnte, und die Augen schloss, um im Stehen einzuschlafen damit ich wieder aufwache. Was mir erst 2x passiert ist: Zu glauben aufzuwachen, obwohl man wieder träumt. War aber beide Male nur ein paar Sekunden lang bis ich nochmal aufgewacht bin, aber richtig.
Ich weiß nicht, ob das auch unter Klartraum fällt, möchte es aber auch noch erwähnen: Manchmal (keine Ahnung nach was es geht, ich muss jedenfalls noch müde genug sein) wenn ich aufwache und mir denke “der Traum ist so toll, ich will weiterträumen”, mache ich schnell wieder die Augen zu, und kann an der Stelle weiterträumen wo ich aufgehört habe. Wenn ich jedoch zu lange zögere (länger als ca. 3 Sekunden) verblasst die Erinnerung an den Traum innerhalb von Sekunden, und es geht nicht mehr.
Keine Ahnung, ob ich mit diesen Erlebnissen eine Minderheit darstelle, oder ob alle Menschen das haben (und nur nicht darüber sprechen), ich finde es einfach interessant, und wenn man mal darüber nachdenkt, kommen einem viele Erinnerungen.

Postal wird verfilmt

Sicher erinnern sich die meisten noch an das Spiel, in dem man andere Leute anpissen konnte und herumrennende Katzen auf ein Gewehr stecken konnte um sie als Schalldämpfer zu verwenden. Kaum zu glauben, aber es wird verfilmt.
Als Schauspieler sind noch nicht viele aufgelistet, Gary Coleman spielt jedenfalls mit, ihr wisst schon, der Kleine, der in Postal 2 so schön verarscht wurde.

Was der jayjay grad so macht…

Nachdem ein neuer Computer da war, musste ich natürlich der Spielesucht verfallen, hier ein paar Kurzreviews der Spiele, die ich spiel(t)e:

F.e.a.r.
Ich weiß nicht wo ich anfangen soll: Bei der großartigen KI, bei der tollen Atmosphäre, bei der guten Geschichte, bei den Horrorelementen, bei der Grafik…überall ein “Sehr gut”. Leider muss ich dennoch Abstriche machen: Horroratmosphäre ist manchmal zu wenig, wenn das ganze Spiel über so wie das Ende gewesen wäre, wäre ich glücklich. Raketenwerfende Roboter hätte ich auf keinen Fall ins Spiel integriert, haut die ganze Stimmung zusammen und bringt einen auf Primitivshooterniveau. Trotzdem SEHR empfehlenswert.

Warhammer 40k: Dawn Of War
Die Kampagne ist nicht gerade der Hammer, eine gute Story zwar, aber mit unbefriedigendem Ende. Und die Kampagne ist nur mit einer Fraktion spielbar. Die Stärken liegen im Gefechts- bzw. Multiplayerbereich, wo dann alle Rassen (Orks, Space Marines, Eldar, Chaos) zur Verfügung stehen, jede mit ihren Spezialitäten.

Hitman: Blood Money
47 ist wieder da, und das besser als zuvor. Sage ich. Weil ich nur den 2ten Teil gespielt habe, und jetzt den aktuellen. Aus Absturzgründen jedoch nicht zuende gespielt.

Prey
Außergewöhnlicher Shooter. Manche klagen über Schwindelgefühle bei längeren Spielen, ich mache auch immer wieder Pausen während Prey, da die Schwerkraftsänderungen einen ziemlich wirr machen. Schließlich geht man andauernd irgendwo Magnetbänder hoch oder betätigt Gravitationsschalter, und oben wird zu unten oder eine der Wände wird der Boden, die Gegner sind dann auch überall aufzufinden, ob an der Decke oder den Wänden oder, oh Wunder, ebenfalls am selben Boden wie der Spieler. Aber irgendwann gewöhnt man sich dran, und findet es sogar gut. Teilweise ist das Spiel auch recht grauslich, wenn aus After-geformten Öffnungen grüner Schleim und Leichenteile gespieen werden, oder die Tatsache, dass man sich in irgendetwas fortbewegt, das selbst lebendig ist.
Was sich die Entwickler hätten sparen können, ist die Szene, in der zwei Kinder ermordet werden, genauso wie die Stellen an denen man auf Kinder schießt, auch wenn diese dann nur noch Geister sind weil sie gestorben sind.
Ansonsten ein innovatives Spiel, dessen ungewöhnliches Fortbewegen fasziniert.

GTA: San Andreas
Ja, jetzt erst gekauft. Aus Gründen.
Nach Vice City waren meine Erwartungen natürlich hoch, und sie wurden fast alle erfüllt. Gut, man kann immer noch nicht in jedes Haus, aber es sind einige Geschäfte mehr dazugekommen, und es wird einem etwas besser Handlungsfreiheit vorgegaukelt.
Was mir fehlt: Atmosphäre. Entweder ist nach GTA3 und Vice City die Sättigung erreicht, oder San Andreas schafft es einfach nicht, Endlosmotivation zu erzeugen. Nach ein paar Stunden wollte ich einfach nur den nächsten Kartenteil freispielen, um nicht immer nur in derselben Stadt rumzugurken. Und was wird freigespielt? – Freiland. Lange Wege und sonst nichts. Wieder spielt man nur um das nächste Stück freispielen, bis man endlich die nächste Stadt hat. Ich möchte ja endlich nur Las Vegas…ähh..Las Venturas freispielen, aber wenn ich daran denke, dass dazwischen ein Wüstengebiet freigespielt wird, in dem wieder außer langen Straßen nichts ist, vergeht einem die Motivation wieder.

Musiktipp 33/06

Shpongle – …and the Day turned to Night
Ich mag lange Lieder, denn diese können gut Stimmung aufbauen und halten. Weiters können sich solche Lieder während des Liedes weiterentwickeln, so wie dieses: Fängt mit Ambient an, geht in Chillout über, dann wird es Psybreak, und letztlich Drum and Bass.

Preisgestaltung

Manchmal frage ich mich wirklich, nach was die Preise gesetzt werden. Beispiel: Ich habe Zuhause 2 Internetkabel mit jeweils 2 Meter Länge. Um auch den Laptop komfortabel ans Internet anschließen zu können, müsste ich die 2 Kabel zusammenschließen um 4 Meter Länge zu erhalten. Also auf die Suche gemacht, um einen Verbindungsstecker zu finden. Nach kurzer Suche dann auch gefunden, nur kostet so ein kleines Verbindungsstück 11 Euro! Um den Preis bastel ich mir doch selbst so einen Stecker um viell. 2 Euro…
Daneben waren die Kabeln. Nach kurzer Suche ein 5 Meter Kabel gefunden, welches 7 Euro kostet. Da stellt sich die Frage was man nimmt natürlich gar nicht.

Musiktipp dieser Woche

Mauro Picotto – Ibiza Sunset
Manche kennen Mauro Picotto als Trance- Artist, andere verbinden mit ihm Techno, doch er kann auch Chillout wie man an diesem Beispiel sieht.