Stress vorbei und Englischtraining

ENDLICH LEGT SICH MEIN Stress bzw. mein in-der-Luft-schweben ein bisschen und ich fange an, wieder einen Überblick in meinem Leben zu haben. Der März war nämlich ziemlich konfus bei mir weil so viele Dinge zu koordinieren waren.

Die Schwierigkeiten mit der Krankenkassa (wo wochenlang nicht wirklich klar war, welcher Krankenkassa ich jetzt wirklich zugehörig bin) haben sich erledigt. Die Einschulung zweier Jobs ist auch mehr oder weniger vorüber, wodurch sich das Kopfbrummen durch die tausenden neuen Eindrücke hoffentlich legen wird.
Halb krank bin ich auch schon seit einiger Zeit, also entweder soll die Verkühlung sich jetzt mal ausleben oder sich legen, damit auch das vorüber ist.

Etwas Besonderes war diese Woche: Ich war 4 Tage lang Unterstützer bei einem Firmenevent. Dass ich dazu immer um 6 in der Früh aufstehen und fast eine Stunde hinfahren musste war hart, mein Schlafrythmus ist immer noch durcheinander.
Bei dem Event sind aus allen Herren Länder und verschiedenen Firmen Mitarbeiter gekommen, also war ich gezwungen, Englisch zu sprechen, was man ja normalerweise nie richtig kann. So wurde ich dazu gezwungen, und konnte mein aktives Englisch ein wenig verbessern. Mit dem Verstehen gibts bei mir keine Probleme, beim Sprechen fehlen mir aber dann und wann die Vokabeln (obwohl ich sie weiß, nur fallen sie mir nicht dann ein wenn ich sie brauche).

Jetzt ist der ärgste Stress mal vorbei, ich versuche meine Müdigkeit in den nächsten Tagen abzuschütteln und dann mal wieder für die Uni was lernen. Schließlich soll das mit dem Studium ja auch noch was werden.

Was ist wohl der derzeit gefragteste Job? – Anwalt.

WENN MAN SICH DIE Nachrichten durchliest, ist in letzter Zeit nur von Klagen die Rede. A verklagt B, B verklagt A, C verklagt A auch gleich, A verklagt C und D, D verklagt C, und überhaupt eh jeder jeden.

Anwälte sind derzeit gefragter denn je, denn wer die besseren Anwälte hat gewinnt (hat es zumindest den Anschein).
Das amerikanische Patentsystem ist ja wohl ziemlich… nunja, sagen wir mal seltsam. Prinzipiell scheint alles patentierbar zu sein, und dann kann man mit seinen trivialen Patenten alle verklagen, die dieses einsetzen. Hey, wenn du den Finger von links nach rechts bewegst, ist das patentgeschützt, das darf nicht gleich ein Jeder verwenden! Das Ganze geht soweit, dass Firmen sogar schon massenweise Patente von anderen kaufen, um einiges in der Hinterhand zu haben, falls sie von anderen verklagt werden. Damit sie gleich Gegenklagen machen können nach dem Prinzip »klagst du mich, dann klag ich dich!«.
Kostet allen Beteiligten viel Geld, aber die Anwählte freuts. Was für Auswirkungen diese Klagerei auf das Image der Firmen hat ist wohl schwer einzuschätzen.

Dann gibts noch die Verwertungsindustrie, die sich auf die Jagd nach ihren Kunden macht, weil ja scheinbar alle Leute generell Verbrecher sind. Dann kommen sie mit lustigen Zahlenspielchen (die hier auch mal in Relation gesetzt werden), um zu zeigen wie viel Geld ihnen durch die Lappen geht – ach nein, ihnen gestohlen wird!
Dass Downloads von nicht genehmigten Quellen ein Dorn im Auge der Industrie sind ist verständlich, dass dadurch durch Lobbyarbeit die Politik beeinflusst wird, das gesamte Internet unter Zensur zu stellen führt dazu, dass mittlerweile schon Otto Normalverbraucher feststellen kann, dass das nicht sinnvoll ist.
Aber allzu erfolgreich beim Geldholen der Downloader sind sie nicht, weshalb sie sich alle möglichen lustigen Dinge einfallen lassen, um sich Geld auf Klagewege zu holen.
Kinder sind da das neue Ziel, vor einiger Zeit waren ja die Noten der Kinderlieder im Visier, jetzt ist das Vorlesen aus Büchern schon was ganz Schlimmes. Oder Hintergrundmusik in der Zahnarztpraxis, da ließe sich ja auch noch was holen. Wollen wir die Spitze des Lächerlichen erklimmen? Da war doch das mit dem geschützten Vogelgezwitscher.
Viele Musiker stehen schon lange nicht mehr hinter den Verwertern, da sie auch der Meinung sind, dass da was schiefläuft. Letztens zum Beispiel Deichkind. Aber weiterhin wird am Ast, auf den man sitzt gesägt…

Leider gibt es immer noch nicht das von der Industrie, was die Leute wollen, sondern nur halbherzige Portale, auf denen die Auswahl, Qualität und die Konditionen zu wünschen übrig lassen.
Was hätte ich gerne? Bei Musik: MP3s mit 320kbps, mit denen ich alles machen kann ohne jegliche Einschränkung, bei Filmen und Serien: 720p Material, natürlich auch ohne Einschränkungen. Ach ja: Alles als (schnelle!) Downloads, kein Streamingdreck. Für Streams muss man nämlich immer online sein, Bildfehler und Pufferfehler sind häufig, die Auslastung des Computers/whatever ist höher und ich kanns nicht als kleines Videofenster nebenbei konsumieren, um zusätzlich zu surfen.
Bei Büchern: Hätte ich gerne Bücher. Aber bei eBooks wäre es toll, wenn es EIN Format geben würde, an das sich alle halten und überall lesbar ist (und das auch einfach in PDF konvertiert werden kann).

Das ganze hier Geschriebene zeigt natürlich nur meine Sicht auf die Dinge auf, ich habe zwar keine Fachkenntnisse über die Klagewelt, musste aber auch mal meinen Senf dazu abgeben, da mir schon alles weh tut vom vielen Kopfschütteln.

Projekt 52 – Vierter Teil

VIERTER TEIL der gesammelten Themen zu »Projekt 52«, wo es darum geht, jede Woche ein Buch zu einem Thema auszusuchen.

Woche 16: Romantisches Zeuchs!

Wohl das Thema, zu dem ich am wenigsten beisteuern kann, aber da es ja ziemlich weitgefasst ist, wähle ich mal ein Buch, das ich zwar noch nicht gelesen habe, aber besitze und schon alle Verfilmungen gesehen habe: Alexandre Dumas – Der Graf von Monte Christo. Besseres kann ich nicht anbieten.

Woche 17: Positive Überraschung:

Wie wär’s also mit Büchern, die man am Anfang so überhaupt gaaaaar nicht lesen wollte, weil beim Lesen des Titels und Klappentextes alle nur erdenklichen Klischees der Welt das Gefühl von Och-nich-noch-so’n-Buch herbeiriefen… sich dann aber – auf Drängen und Nötigungen anderer doch das Lesen aufgezwängt – das Buch als kleiner Schatz entpuppt hat, bei dem es schade gewesen wäre, das man es nicht gelesen hätte.

Stephen King – Der dunkle Turm (Reihe)
Sieben Bände, die sich etwas vom normalen Stil Stephen Kings unterscheiden, und als Meisterwerk von ihm angesehen werden. Habe mich überreden lassen das erste Buch zu lesen und es für schrecklich empfunden. Ein paar Jahre später habe ich mich nochmals überreden lassen der Reihe eine letzte Chance zu geben, da die restlichen Bücher viel besser sein sollen als das erste.
Das vierte Buch liegt jetzt auf meinem »bald als nächstes lesen« Stapel, da mir Nummer zwei und drei gefallen haben und ich Potential darin sehe.

Woche 18: Federvieh

Hätte ja als erstes an Duck- Comics von Don Rosa gedacht, aber ich wollte dann doch eher bei Büchern bleiben. Und bin natürlich gleich wieder bei Hohlbein gelandet. Diesmal traue ich mich wieder, ein Buch von ihm zu erwähnen, immer kann ich mich nicht zurückhalten: Wolfgang & Heike Hohlbein – Der Greif

Woche 19: Chick Lit

Ein Frauenthema. So wie ich die Erklärung verstanden habe, geht es um Bücher über Frauen und ihre Freundinnen, und irgendwelche Kosumweltgeschichten. Frauentratsch in Buchform also. Danke, ich passe bei dem Thema.

Woche 20: Lieblingsbuch aus der Kindheit

Bzw. Kinderbücher.
Pfff… gibt nicht viele Bücher aus meiner Kindheit, die mir in Erinnerung geblieben sind. Aus frühester Kindheit waren es Märchenbücher: Die Gebrüder Grimm und Wilhelm waren sozusagen die ersten Kurzgeschichten die ich hörte. Meine ersten Leseschritte waren dann ebendiese selbst zu lesen.
Aber wirklich einzelne Bücher aus meiner Kindheit kann ich da nicht benennen. Auf jeden Fall kann ich mich an zwei Reihen erinnern, die ich verschlungen habe: Die drei ??? und Thomas Brezina – Die Knickerbocker-Bande.

Arbeiten – wie ungewohnt!

VORIGE WOCHE WAR ja nur mehr oder weniger ein Reinschnuppern in Arbeit, ist ja noch gegangen. Diese Woche habe ich gleich mal Montag und Dienstag so richtig arbeiten dürfen. Das Schlimmste? Das frühe Aufstehen.

Ich bin ja so ne Art Backup in (mindestens) 2 Jobs. Von dem einen habe ich die letzten zwei Tage eine Einschulung genossen, damit ich in ein paar Monaten als Urlaubsvertretung arbeiten kann. Nächsten Montag gibts noch nen Tag Einschulung. Das Problem ist, dass es wahnsinnig schwierig ist einen Überblick zu erhalten, weil es so viele unterschiedliche Dinge gibt, die beachtet werden müssen. Jedes Ding ist sein eigener Spezialfall und die Fehlermöglichkeiten sind groß.
Prinzipiell bin ich die erste Ansprechperson im Telefon- und Emailsupport, darf die Anfragen dann ins System einpflegen und soll dafür sorgen dass auch alles gemacht wird. Richtig gut kann man den Job erst machen, wenn man Ahnung davon hat, was für technische Systeme es gibt und wie sie funktionieren. Da diese Ahnung erst nach langer Zeit kommt, kann man also nur sein Bestes geben, wie der jetzige Verantwortliche.
Das frühe Aufstehen dabei macht mich fertig, 3 Stunden vor meiner gewohnten Aufstehzeit muss ich da schon in die Höhe, dann die ganze Zeit mein Hirn einschalten. Das schlaucht, weil ungewohnt. Heute habe ich zwar frei, aber mein Körper glaubte natürlich, dass er wieder früh auf muss und daher habe ich nicht ausschlafen können. Am Abend habe ich dann ein Doppeltraining vor, morgen wieder früh auf zum Arbeiten, und am Abend nochmals Training. Wenn ich es schaffe. Am Freitag muss ich dann vormittags auch wieder wohin, kann also auch nicht wirklich ausschlafen.

In zwei Wochen darf ich das frühe Aufstehen dann drei Tage lang genießen, da kommt erschwerend auch noch 2 Stunden Autofahrt pro Tag auf mich zu. Hoffentlich bin ich dann schon mehr an frühes Aufstehen gewöhnt.

Nachreichung des ersten Februarmusiktipp

Dieses Monat gibts nen Chilloutmusiktipp weniger, weil voriges einer zuviel war. Hier die Nachreichung des Nicht-Chilloutmusiktipps des vorigen Monats. Selbst die Nachreichung hat sich verspätet…
Dart Rayne – Azai (Kristof Van Den Berghe Remix)

Comicrezensionen – 3x Batman, The Goon

DIESMAL VIER Comics, bei denen hart mit den Fäusten zugeschlagen wird, davon gleich dreimal von Batman.

Batman: Das erste Jahr [Panini]

Farbe, 100 Seiten, 10 Euro, Einzelband, Softcover
Nach einer Internetsuche der besten Batmangeschichten war klar dass dieser Band nicht fehlen darf. Und wie es so oft ist wenn die Erwartungen hoch sind können sie nicht erfüllt werden. Die Anfänge Batmans werden gezeigt, aber irgendwie dümpelt die Story so vor sich hin und hat mich nicht vom Hocker gerissen.

Batman: The Killing Joke [Panini]

Farbe, 96 Seiten, 13 Euro, Einzelband, Softcover
Auch diesen Comic habe ich mir durch Internetempfehlungen gekauft, diesmal war ich zufriedener. Die Entstehungsgeschichte des Jokers wird behandelt und ein Schlüsselereignis der Batmangeschichte, als Barbara Gordon an den Rollstuhl gefesselt wird.
Außerdem sind noch 3 andere Geschichten versammelt, von denen in 2en Joker gar nicht vorkommt. Leider hat das Inhaltsverzeichnis nicht viel Sinn, da die Seiten nicht nummeriert sind…

The Goon [Cross Cult]

Farbe, ~140 Seiten, 20 Euro/Band, andauernde Serie, Hardcover
Durch den Gratiscomictag 2011 kennengelernt. Ein Kraftprotz verhaut mit seinem Sidekick Untote. Es gibt wiederkehrende Bösewichte, und das Ganze ist sehr lustig aufgebaut. Der derbe Humor ist wahrscheinlich nicht jedermanns Geschmack, ist aber obwohl er sehr tief ist auf hohen Niveau. Oder So. Wären nur schlechte Witze auf tiefen Niveau, hätte ich mir sicher nicht mehr als 1 Band gekauft, also muss ja wohl was dran sein.
Aktuell sind 7 Bände erschienen (die eigentlich Sammelbände der Hefte sind), auf englisch 12, der 13te (die Nummer 12, weil andere Nummerierung) erscheint in Kürze. Hervorzuheben ist die tolle Idee, durchgehende Buchrücken mit (derzeit) den Hauptpersonen zu machen. Die Umsetzung lässt zu wünschen übrig, da teilweise die Streifen nicht ganz zusammenpassen.
Ich persönlich wäre glücklicher wenn es ein anderer Verlag vertreiben würde. Dann wären einerseits die Bücher größer, und die Reihe wäre eventuell schon fortgesetzt. Band Nummer 8 wurde nämlich so wies aussieht um mindestens ein Jahr nach hinten verschoben. Weil Band 8-10 das »Goon Year« abbildet, würde ich diese drei Bände dann auch gerne in einem durch lesen, aber bis dahin wird es wohl noch ein paar Jahre dauern. Ob der Spin-Off meiner Lieblingsfigur auch veröffentlicht wird weiß ich auch nicht.
Wäre schade wenn die Serie abgebrochen werden würde, sie ist nämlich echt toll.

Batman: The Dark Knight: Golden Dawn [DC Comics]

Farbe, 160 Seiten, 25 Dollar, Einzelband, Hardcover, Englisch
Das ist die erste Storyline von Batman: The Dark Knight, bevor der Relaunch der DC Comics war. Nach dem Relaunch schaut Batmans Kostüm leider nicht mehr so toll aus, daher finde ich diesen Comic so genial. Die Geschichte ist nicht schlecht, aber die Zeichnungen gefallen mir noch viel mehr. Vor allem das leuchtende Batman Logo auf der Brust, das zwar eigentlich schwachsinnig ist, aber einfach nur einen Wow- Effekt bei mir auslöst.
Außerdem »Batman: The Return« enthalten, und ein nicht erwähnenswerter Zweiseiter mit Superman.

Erster Märzmusiktipp 2012

Bin gerade draufgekommen, dass ich voriges Monat keinen non-chill Musiktipp gegeben habe, wird nächste Woche nachgeholt. Hier erstmal der diesmonatliche:
Beat Service – Fortuna

Ufff… derzeit viel los

ES GEHT BEI mir derzeit grade drunter und drüber, kann daher (neben anderen Dingen die ich gerne machen würde) gerade keinen richtigen Eintrag schreiben.
Keine Angst, es ist nichts Negatives, einfach nur viel nachzudenken, zu überblicken und zu verstehen. Wird keine Auswirkungen aufs Blog haben.